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Jugendparlament startet wieder

Dinslaken.   Neue Amtszeit hat begonnen, großes Interesse bei der ersten Sitzung im Ratssaal

So gut besucht war der Ratsaal in letzter Zeit selten, wenn das Kinder- und Jugendparlament tagte. Waren zum Ende der vergangenen Amtsperiode oft nur eine Handvoll Jugendlicher zu den Sitzungen erschienen, zeigte sich am Mittwochnachmittag ein anderes Bild: Rund 25 Schüler und Schülerinnen kamen zur konstituierenden Sitzung ins Rathaus und wollen sich in den nächsten zwei Jahren politisch für die Jugend in Dinslaken einsetzen. Diesen Schwung möchte das Kinder- und Jugendparlament in seine neue, zwei Jahre dauernde Amtszeit mitnehmen.

Ein Grund für den erfreulichen Zuwachs an Nachwuchsparlamentariern dürfte eine Änderung der Geschäftsordnung sein: Zum ersten Mal können nicht nur die Schulen drei gewählte Vertreter ins Rathaus schicken, jeder engagierte Jugendliche kann sich freiwillig einbringen. Diese Möglichkeit nahmen gleich mehrere Mitglieder wahr. Ganz anders die weiterführenden Schulen, längst nicht jede war bei der Sitzung vertreten.

Den Vorsitz im Parlament übernimmt der 18-jährige Patrick Müller von der Ernst-Barlach-Gesamtschule. Der bisheriger Stellvertreter wurde mit großer Mehrheit gewählt. Seine Stellvertreter sind Joseph Rüffert und Julian Winter.

Das Kinder- und Jugendparlament gibt es in Dinslaken bereits seit 15 Jahren. Es kann den Fachausschüssen der Politik und dem Bürgermeister Empfehlungen aussprechen. Außerdem sitzen Vertreter in verschiedenen Gremien der Verwaltung und im Jugendhilfeausschuss. Um ihre Agenda zu bestimmen, treffen sich die Jugendlichen vier Mal jährlich zu ihren Sitzungen, zudem wird regelmäßig in unterschiedlichen Arbeitskreisen zu Themen wie Verkehr, Umwelt, Freizeit oder Schule gearbeitet. Angesichts der Flüchtlingssituation rückte besonders das Thema Integration in den Vordergrund.

Bildungsdezernentin Christa Jahnke-Horstmann zeigte sich erfreut über das Engagement, es sei „keineswegs selbstverständlich“.

Eine Mitgliedschaft im Kinder- und Jugendparlament ist weiterhin möglich. „Wir freuen uns über jedes neue Gesicht“, sagt der Vorsitzende Patrick Müller. Wer Interesse hat, kann sich im Internet unter www.kijupa-dinslaken.de informieren oder bei Nicole Mehring von der Stadt Dinslaken 02064/66407 melden.

Quelle: NRZ/WAZ

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KiJuPa Presse

Hoffnungsvoller Nachwuchs

Dinslaken. Neuen Elan und viele Ideen haben die in den Vorstand des kommunalen Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) gewählten Nachwuchspolitiker (v.l.) Joseph Rueffert, Vorsitzender Patrick Müller und Julian Winter. Vor großer Kulisse im Ratssaal wurde das Trio an die Spitze der örtlichen Nachwuchsparlamentarier berufen. Das KiJuPa kann sich mit Ideen, Vorschlägen und Anträgen an die Verwaltung oder gleich an den Rat wenden und hofft auf weiterhin viel Rückenwind durch interessierte Jugendliche. Alle Sitzungen des Parlaments sind öffentlich und werden über die Presse angekündigt.

Quelle: Dinslaken

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Handicap International Projekte Schülervertretung EBGS

Aufrecht Leben, Hoffnung geben: Für ein Leben ohne Minen

Am 18.12.14 traf sich die Stufe EF (Jahrgang 11), um von Handicap International sowohl über Minen in ehemaligen Kriegsländern und deren Beseitigung informiert zu werden, als auch über die Opfer der explosiven Krieghinterlassenschaften und deren Schicksal.
Die weltweit ungleich verteilten Lebenschancen und das ungleich verteilte Risiko Leidtragender von Kriegen zu werden, wurden dem kompletten 11. Jahrgang, vorbereitet durch uns Stufensprecher, spielerisch vermittelt.
Um unsere Schulgemeinde und darüber hinaus viele weitere Menschen auf die Folgen von Minen hinzuweisen, haben wir ein freiwilliges Projektteam gegründet. Im kleinen Kreis überlegten wir uns eine Projekt, das in Folgetreffen weiter entwickelt wurde.

Zwei Wochen vor Ende des Schuljahres können wir nun allen unser Projekt präsentieren. Man findet es auf der Facebook-Seite „Aufrecht Leben“. Unsere Facebook Seite nutzen wir um die Videos, die wir drehen, gebündelt für den Internetuser bereit zu stellen.
Unser Projekt besteht darin Multiplikator für die Verbreitung der Botschaft „Aufrecht Leben, Hoffnung geben: Für ein Leben ohne Minen“ zu sein. Wir drehen Videos, bei denen wir einer Barbie ein Bein abschneiden und es wieder ankleben. Damit wollen wir zeigen, dass man eine Barbie leicht heilen kann, einen Menschen viel schwerer.

Wir wollen möglichst viele auf das Thema „Minenopfer“ aufmerksam machen und viele Menschen dazu bewegen Teil eines Netzwerkes zu sein, das die Welt verändern möchte.
Mach mit: Drehe auch du ein Video und poste es unter dem #AufrechtLeben.

Gerne bitten wir auch um Spenden für die Minenbeseitigung durch Handicap International: http://www.handicap-international.de/spenden/

Aufrecht Leben, Hoffnung geben: Für ein Leben ohne Minen

aufrechtlebenProjektteam: Sarah Ladek, Edda Raabe, Linda Symannek, Frederike Klein, Marie Dworok, Verena Meister, Vanessa Ciesielski, Joseph Rüffert, Anita Decker
Unterstützend: Patrik Müller
Lehrer: Frau Heinrichsen, Frau Röttger, Frau Schocke, Frau Wittchen, Herr Benny

Quelle EBGS (Joseph Rüffert)